Bindungsprüfung      

 

Werden Flächen durch Kleben, Löten oder andere Techniken verbunden, stellt sich die Frage, wie Gut oder Schlecht die Verbindung eigentlich ist. Mittels Ultraschall kann hier leicht eine qualitative Aussage getroffen werden. Die „Durchschallbarkeit“ der Verbindungsstelle ist ein Maß für die Qualität der Bindung. Mittels geeigneter Ausrüstungen wie zu Beispiel das ISONIC 2009 können hier schnell komplette C-Scan durchgeführt werden, die über die gesamte Prüffläche eine Farbcodierte Darstellung liefert. So sieht der Anwender auf einen Blick, wo die Bindungsprobleme liegen.

Besonders das Kleben gewinnt in vielen Bereichen der Technik immer mehr an Bedeutung. Die Beanspruchbarkeit von Klebungen wird maßgeblich durch fertigungsbedingte, örtliche Fehler wie Luftblasen, Porösitäten, Risse, nicht haftende, aber geschlossene Grenzflächen ("kissing bonds") begrenzt.

Obwohl die Klebetechnik ein hohes Wertschöpfungspotential hat wird sie dennoch von vielen Unternehmen wegen unzureichender Qualitätssicherung kritisch beurteilt. Das könnte sich durch die Anwendung von Ultraschallprüfungen in Zukunft ändern.

Einsatzgebiete geklebter lastübertragender und teilweise hoch beanspruchter Verbindungen sind in allen Bereichen der Technik wie z.B. in der Mikroelektronik, der Medizin, im Flugzeug-, Schwermaschinen- und Hochbau zu finden.